Freiwilliges Soziales Jahr

Ein Freiwilliges Soziales Jahr dauert 12 Monate und beginnt immer am 1. September jeden Jahres. Es wird von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) als Wartesemester anerkannt. Der Arbeitsbereich im Sportverein liegt hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit, umfasst aber auch Bürotätigkeiten sowie den Einsatz bei Wettkämpfen und Freizeiten.

 

Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres ist die Sportjugend Hessen. Zudem veranstaltet die Sportjugend Hessen Seminare, bei denen sich die Freiwilligen verschiedener Einsatzstellen in der Gruppe mit den theoretischen und praktischen Inhalten der Vereinsarbeit mit Kindern und dem Training beschäftigen.

 

Das Freiwillige Soziale Jahr ist eine Chance für Jugendliche, sich im sozialen Bereich weiterzubilden und zu engagieren. So bietet es eine Möglichkeit für alle die, die nach der Schule noch keine Orientierung haben, in welchen Bereichen sie arbeiten möchten oder die Wartezeit auf einen Studienplatz nicht ungenutzt verstreichen lassen wollen. In Hessen ist es auch möglich mit zwölf Jahren Gymnasium und einem anerkannten FSJ das Fachabitur zu erhalten.

 

Bewirb dich jetzt!!!

 

Sende deine Bewerbungsunterlagen per Mail an fsj@stg1848.de!

 

Die FSJ-Stelle ab dem 01.09.2017 ist noch nicht vergeben!

 

Hier einige Eindrücke aus den Seminarwochen der Sportjugend Hessen und Interviews von Freiwilligen:

 

 

Das FSJ ist für männliche und weibliche Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren gleichermaßen geeignet.

 

Die Vorteile für die Freiwilligen sind:

 

  • eine Zeit der beruflichen und persönlichen Orientierung
  • den Erwerb von Qualifikationen, z.B. Jugendleiter- oder Übungsleiterlizenz
  • die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen Bewegung, Spiel und Sport zu treiben
  • die Anerkennung als Wartesemester bei der ZVS, Anrechnung als Praktikum

Aufgabenbereiche während des FSJ:

 

  • 12 monatige Unterstützung bei der Vereinsarbeit & Organisation
  • Mitwirkung z.B. bei Spielfesten, Sportkursen, Ferienfreizeiten, Ferienspielen, Trendsportveranstaltungen, Kinderturnen u.v.m.
  • Organisation von Bewegungs- und Sportangeboten für Kinder und Jugendliche
  • Mithilfe im Trainingsbetrieb (auch über das FSJ hinaus)

Die Freiwilligen der vergangen Jahre:

 

Saskia Schwind - 2015/16

 

Mein Name ist Saskia Schwind, ich bin 18 Jahre alt und von September 2015 bis August 2016 die FSJ-lerin der Sprendlinger Turngemeinde 1848 e.V.


Ursprünglich wollte ich nach meinem Abitur eine Ausbildung beginnen, habe jedoch keinen Ausbildungsplatz bekommen. Um das Jahr sinnvoll zu überbrücken und weil ich etwas Praktisches tun wollte, habe ich mich für ein FSJ entschieden. Das FSJ im Sport habe ich gewählt, da ich selbst Sportlerin bin und dadurch bereits erste Erfahrungen im Vereinsleben habe.


In meiner ersten Woche habe ich bisher in der Geschäftsstelle mitgeholfen, da in diesen Ferien kein Training stattfand. Nach den Ferien werde ich in der Abteilung Turnen eingesetzt und freue mich darauf die verschiedenen Gruppen kennen zu lernen und die Trainer bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Neben dem Trainingsbetrieb bin ich weiterhin in der Geschäftsstelle tätig.


Ich erwarte von meinem FSJ, dass ich viele neue Erfahrungen mache, die mich in meinem späteren Leben weiter bringen werden.

         STG Saskia Schwind
 

 

Catrin Zaun - 2014/15

 

Mein Name ist Catrin Zaun, ich bin 18 Jahre alt und von Oktober 2014 bis August 2015 FSJ-lerin der Sprendlinger Turngemeinde 1848 e.V.

 

Um ehrlich zu sein, wollte ich mich nicht direkt nach dem Abitur wieder hinter die Bücher klemmen und habe mich also für die praktische Richtung in Form von einem FSJ entschieden.

Seitdem ich klein bin mache ich gerne und viel Sport, was mich letzten Endes in die Sprendlinger Turngemeinde geführt hat. Da ich ebenfalls ein Mitglied in dem Sportverein bin, habe ich mich somit von Anfang an gut aufgenommen bzw. wohlgefühlt.

 

Zu meiner regelmäßigen Aufgabe gehört das Trainieren von verschiedenen Sportgruppen, wie das allgemeine Turnen, TGW, Leistungsturnen, Kleinkindturnen, Elternkind Turnen, Trampolin, sowie Röhnrad als Co-Trainerin.

Die Gruppen Taekwondo und Kooperation mit dem Kindergarten wurden mir aufgrund meiner Erfahrung alleine anvertraut, was mir sehr große Freude bereitet. Dadurch kann ich lernen, wie man mit Kindern verschiedenen Alters sowie Jugendlichen im Training richtig umgeht.

Des Weiteren fallen neben den sportlichen Aspekten ebenfalls genauso wichtige Aufgaben in der Geschäftsstelle an, die für mich einen guten Ausgleich zu dem "Sportalltag" darstellen.

 

Ich persönlich erwarte von dem FSJ, dass ich jede Menge Erfahrungen sammeln werde, die mir in meinen späteren Leben auch tatsächlich etwas nutzen.

Außerdem hoffe ich, dass meine Ressourcen gut genutzt werden und ich somit auch nach meinen FSJ weiterhin im Verein gut integriet bin.

 

  STG Catrin Zaun.jpg

Xenia Nitschke - 2013/14

 

Mein Name ist Xenia Nitschke, ich bin 20 Jahre alt und war von September 2013 bis August 2014 FSJ-lerin der Sprendlinger Turngemeinde 1848 e.V.

 

Da ich mir nach meinem Abitur noch etwas unschlüssig war, in welche Richtung mein zukünftiger, beruflicher Weg genau gehen wird und ich schon von klein auf ein sportbegeisterter Mensch bin, habe ich mich für ein FSJ in einem Sportverein - der Sprendlinger Turngemeinde 1848 e.V. - entschieden.

 

Nachdem ich die Zusage für mein Freiwilliges Jahr bei der Srpendlinger Turngemeinde erhielt, ging es im September auch schon richtig los mit vielen Veranstaltungen und Trainingseinheiten. Der Einstieg ist mir aber nicht schwer gefallen, da man von allen Trainern und auch den Kindern und Jugendlichen sehr herzlich aufgenommen wurde. So ist es das Jahr über auch geblieben und bereitet mir deshalb umso mehr Spaß.

 

Zu meinen Aufgaben zählt das Unterstützen der jeweiligen Trainer und das Trainieren von Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 16 Jahren in den verschiedenen Teilbereichen des Turnens, sowie Büro- und Verwaltungsarbeiten in der Geschäftsstelle und das Mitorganisieren und Durchführen von Veranstaltungen, wie Wettkämpfen oder Festen. Dazu gehört das Kinder-, Jungs- und Mädchenturnen im Kleinkindalter, TGW, Gymnastik und Tanz, Rhönrad, Trampolin und Leistungsturnen. Mit der Zeit habe ich im Bereich des Kinderturnens auch eigene Gruppen übernommen und konnte die Stunden selbst planen, gestalten und weitere Erfahrungen sammeln.

 

Allgemein konnte ich in diesem Jahr sehr viele Erfahrungen sammeln, die im späteren (Berufs-)Leben von Nutzen sein werden. Genau dies war auch meine Erwartung an das Freiwillige Jahr - neue und wichtige Erfahrungen zu sammeln, neue Kontakte zu knüpfen, mein eigenes Wissen und meine Grenzen auszutesten und ganz besonders: einen Verein mal 'hinter den Kulissen' zu erleben.

 

Für all dies war die Sprendlinger Turngemeinde genau der richtige Ansprechpartner und ich bedanke mich herzlich für das tolle Jahr und kann es nur jedem, der nach dem Abitur eventuell unentschlossen ist oder kein tatenloses Jahr zwischen die Schulzeit und das Berufsleben schieben will oder sich einfach mal einen Verein genauer anschauen und mittendrin im Geschehen stehen möchte, weiterempfehlen.

 

      STG Xenia Nitschke.jpg

Kristin Günther - 2012/13

 

Mein Name ist Kristin Günther und ich bin 20 Jahre alt. Von September 2012 bis August 2013 habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Sprendlinger Turngemeinde 1848 e.V. absolviert.

 

Zu meinen Aufgaben gehörte es den Trainern bei den Trainingsstunden für Kinder und Jugendliche, die an Nachmittagen und Abenden stattfinden, dabei zu helfen die Kinder zu betreuen und die Trainer mit Eigeninitiative zu unterstützen.

Des Weiteren zählten zu meinen Aufgaben einfache Büroarbeiten und die Verwaltung des Vereinsfahrzeuges. Zudem half ich bei Veranstaltungen wie z.B. bei Vereinsfesten, Stadtfesten oder Wettkämpfen.

 

Durch die angebotenen Seminare konnte ich am Ende meines Freiwilligen Sozialen Jahres eine Übungsleiter-Lizenz, im Breitensport, erwerben.

 

Nach meinem Abitur war ich noch unschlüssig, wie es mit meiner beruflichen Zukunft weiter gehen sollte. Um mir mit dieser Entscheidung noch etwas Zeit zu lassen, habe ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, um mich beruflich orientieren zu können. Außerdem wollte ich nach 13 Jahren Theorie in der Schule einmal etwas komplett Praktisches machen.

 

Als ich die Zusage für das Freiwillige Soziale Jahr bekam, hatte ich natürlich einige Erwartungen gehabt. Vor allem wollte ich Spaß an der Arbeit haben, neue Kontakte knüpfen und viele Erfahrungen sammeln, die ich dann im späteren Berufsleben auch anwenden kann.

Ich bin sehr froh darüber, dass man mir die Möglichkeit gegeben hat, in diesem Verein ein Freiwilliges Jahr zu absolvieren. Da ich selbst ein sportbegeisterter Mensch bin, finde ich es besonders gut, dass ich in verschiedenen Abteilungen des Vereins eingesetzt wurde. Ich half in verschiedenen Abteilungen wie zum Beispiel dem Turnen, Tischtennis als auch dem Schwimmen.

 

In der Turngemeinde hat es mir sehr gut gefallen, weil ich auch von vielen Übungsleitern in meinem Vorhaben unterstützt und von Anfang an sehr herzlich im Verein aufgenommen wurde.

 

Da mein Freiwilliges Soziales Jahr sich nun dem Ende zuneigt, kann ich abschließend nur sagen dass ich sehr viel an Erfahrung gewonnen habe und dieses Jahr mir sehr viel Spaß gemacht und ich es nur weiterempfehlen kann.

 

   

Fabio Petronio - 2011/12

 

Vom 01. September 2011 bis 31. August 2012 absolvierte Fabio Petronio sein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Sprendlinger Turngemeinde. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzich für sein großes Engagement bedanken.

 

   

Sven Obawole - 2010/11

 

Mein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte ich vom 01.09.2010 bis zum 31.08.2011 in der Sprendlinger Turngemeinde. Da ich schon seit dem 14 Lebensjahr eine Ausbildung zum Konditor anstrebte, allerdings nach meinem Realschulabschluss und meinem Berufsgrundbildungsjahr noch keine Ausbildungsstelle bekommen habe, war das FSJ eine gute Alternative für mich.

 

Dieses Jahr war eine Zeit der persönlichen Orientierung für mich, mit anderen Worten das ich genau sagen kann als Sportler: Wo liegen meine Stärken? Wo meine Schwächen? oder anders gefragt, was mache ich am liebsten in einer Turnhalle?

 

   

Adrian Schrock - 2009/10

 

"Du bist zwischen 15 und 26 Jahre alt, interessierst dich für Sport und möchtest dich für andere engagieren? Dann mach doch ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport" - so wirbt die Deutsche Sportjugend unter Jugendlichen im wehrpflichtigen Alter derzeit fleißig für neuen Trainer-Nachwuchs in den Vereinen. Adrian Schrock ist einer der jungen Erwachsenen, die dem Ruf der Sportjugend gefolgt sind. Seit über einem halben Jahr leistet er das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) anstelle von Zivil- oder Wehrdienst bei der Sprendlinger Turngemeinde.

 

"Ich wollte nicht zum Bund und die üblichen Stellen für den Zivildienst haben mich nicht sonderlich begeistert. Da ich schon seit 2007 Mitglied der Sprendlinger Turngemeinde bin, wurde ich schnell auf diese Stelle aufmerksam.", sagt der 20-Jährige. Ein Jahr lang steht er nun dem Verein 38,5 Stunden pro Woche, meist in den Trainingsstunden am Nachmittag und Abend, zur Verfügung.


Zu Adrians Aufgaben zählen das Trainieren mit Kindern, deren Betreuung sowie Verwaltungsaufgaben und zu einem geringen Teil auch hausmeisterliche Aktivitäten. "Ich helfe aber auch bei Wettbewerben, Ferienfreizeiten, Vereinsfesten und ähnlichen Veranstaltungen." Für Adrian Schrock, der schon seit mehreren Jahren leidenschaftlicher Turner ist, war das FSJ die perfekte Möglichkeit sein persönliches Hobby mit einer gemeinnützigen Arbeit zu verbinden. "Ich liebe die Arbeit mit Kindern und die sportliche Betätigung", meint er.

 

Eine Stelle in einem Altenheim oder Krankenhaus hätte ihn nicht so erfüllt. Bei der STG dagegen kann er auf die Zukunft bauen:
Durch vorgeschriebene Seminare bei der Sportjugend Hessen, die sich mit theoretischen und praktischen Inhalten der Vereinsarbeit mit Kindern beschäftigen, kann Adrian am Ende eine Übungsleiter-Lizenz erwerben. "Damit kann ich auch nach dem sozialen Jahr weiter dem Verein als Übungsleiter zur Verfügung stehen." So kann er sich beispielsweise während seines Studiums ein paar Euro dazuverdienen.


Selbstverständlich werden die FSJ’ler auch finanziell vergütet. Bei der STG ist Adrian bereits der sechste FSJ’ler seit Anerkennung des Sozialjahres als Wehrersatzdienst durch das Bundeszivildienstgesetz im Jahr 2002. Der Vorstand des Vereins ist von der Arbeit der jungen, motivierten Kräfte überzeugt: "Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht."

 

Wichtig ist für ihn, daß die FSJ’ler Eigenständigkeit mitbringen und so die angestellten Übungsleiter des Vereins in ihrer Arbeit entlasten. Wenn dieser Artikel eure Interesse geweckt hat und ihr auch ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchtet, dann bewerbt euch einfach bei der Sprendlinger Turngemeinde.

 

   

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